Weitere Informationen und unser Aufruf für die Kundgebung in Krümmel.
Das atomplenum hannover trifft sich jeden 2. Donnerstag im Monat und nach Bedarf
ab 20:00 Uhr, das näxte mal am ??.?? in der Stärkestraße 15 in Hannover-Linden.
Wir treffen uns jetzt unregelmäßig nach telefonischer Absprache im Atomplenum Stärkestraße oder privat und freuen uns, wenn noch mehr Eltern/Kind Teams dazu kommen. Bitte meldet euch unter kinder@atomplenum.de, damit wir euch zu den nächsten Treffen einladen können.
alter Info-Flyer
Das atomplenum hat heute in Hannover-Linden an den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 22 Jahren erinnert. Dort war es am 26.4.1986 zu einer Kernschmelze gekommen. An den Folgen des Unfalls sind Tausende Menschen gestorben, Millionen leiden bis heute unter den Folgen. Weite Gebiete sind noch immer unbewohnbar bzw. auf Dauer stark radioaktiv belastet.
Um einerseits die Erinnerung wach zu halten und andererseits die Stilllegung der weltweit noch in Betrieb befindlichen Reaktoren zu fordern, wurde auf dem Lindener Marktplatz und der Limmerstraße das beiliegende Flugblatt mit dem Titel "Einmal muss Schluss sein, und das ist jetzt" verteilt. Im Text werden Erinnerungen von Menschen wiedergegeben, die den Super-GAU vor 22 Jahren schon erlebt haben und alle noch genau wissen, was sie damals taten bzw. empfanden. Auch bei der Entgegennahme des Flugblattes äußerten sich zahlreiche Menschen in ähnlicher Weise, z.B.: "Ja, damals sollten wir nicht draußen spielen."
Andere AtomkraftgegnerInnen haben am Ihmeufer auf ihre Weise an den Tschernobyl-Jahrestag erinnert. Sie hängten Objekte in die Bäume, die teilweise erst auf den zweiten Blick einen Bezug zur Atomkraft aufweisen, z.B. Fische (aus Pappe) mit drei Augen oder Marienkäfer mit zwei Köpfen, aber auch Transparente mit der Aufschrift "Strahlender Frühling" und "Sofort stilllegen!"
Das atomplenum ruft dazu auf, Betroffenheit in eigenes Handeln umzusetzen. Die Aktionen gegen die Tagung des Deutschen Atomforums vom 27.-29.5. in Hamburg bieten genauso Handlungsmöglichkeiten gegen Atomkraft wie der Wechsel zu Ökostrom - Infos hierzu unter www.oekostrompool.org.
Freitagabend ging die Polizei massiv und brutal mit Hunden, Knüppeln, Hubschraubereinsatz und Pfefferspray gegen fröhlich demonstrierte Lebensfreude vor. Mindestens 77 Menschen landeten für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam. Viele dieser Menschen wurden wahllos aus einer Straßenbahn gezogen, um sie dann zu kriminalisieren. Uns wurde zugetragen, dass sich Frauen vor Beamtinnen ausziehen mussten, außerdem wurden Fotos von den gefangen genommenen Menschen gemacht. Einige der Betroffenen berichteten davon, dass sie mehrere Stunden daran gehindert waren, auf die Toilette zu gehen.
Das Atomplenum Hannover verurteilt diese brutale Behandlung der Menschen durch die Polizei auf schärfste, und zeigt sich solidarisch mit den von diesem Polizeieinsatz betroffenen HedonistInnen!
Liebe Leute vom Bürgerbegehren,
wir beglückwünschen Euch herzlich zum Abstimmungserfolg!!
Wir begrüßen sehr, dass die kommunalen Unternehmen auch weiterhin im
Eigentum der Stadt Leipzig verbleiben.
Dies bietet der Stadt auch weiterhin dauerhafte Einnahmen und Gestaltungsspielräume,
die bei einer Privatisierung abgegeben worden wären.
Alle, die in den letzten Wochen und Monaten die Stadtwerke Leipzig schon im
Teilbesitz der Gaz der France wähnten, haben die Rechnung ohne die Wirte gemacht -
und das sind in diesem Fall die Leipzigerinnen und Leipziger!
Herzliche Grüße aus Hannover - gemeinsam gegen Privatisierung und
für kommunale Daseinsvorsorge!
atomplenum hannover
http://www.lvz-online.de/special/buergerentscheid.html
Der zweite Prozesstag vor dem Jugendgericht endete am 21.11.2007 mit einem Freispruch.
Die Verfahrenskosten trägt die Landeskasse.
Die Vorsitzende Richterin sah es nicht als erwiesen an, daß die
spektakuläre Seilbrücke über die CASTOR-Strecke
im Jahr 2006 eine "Betriebsstörung", geschweige denn
ein "Fahrthindernis" nach § 64 b, Abs.2 Nr.5 der
Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung dargestellt hatte.
Diese Vorschrift sei nicht als "Auffangtatbestand" für
strafrechtlich nicht zu ahndende demonstrative Aktionen geeignet.
Damit folgte sie der Argumentation im Urteilsspruch letzte Woche im
Parallelprozess gegen Florian, Matthias und Alex. Als Zeuge wurde der damalige
Leiter des "Einsatzabschnitts Strecke Ost" vernommen.
In seiner Prozesserklärung (siehe http://www.robinwood.de/german/presse/index-071113.htm ) legte Christof noch einmal eindrücklich dar, was ihn zu dem Protest über den Schienen bewegt hatte.
Bei der Gerichtsverhandelung vor dem Amtsgericht Hannover, am Montag, den 12.11. (wir berichteten) wurden die Angeklagten Freigesprochen! Zur Presseerklährung von Robon Wood. Die Jugendgerichtsverhandlung in gleicher Sache wurde auf den 21.11.2007 10:00 Uhr vertagt.