»Atomausstieg« heisst in Grohnde, dass der Reaktor noch 10 Jahre laufen soll.
Das nehmen wir nicht hin. Sicherheit ist eine Illusion. In Grohnde genauso wie in Fukushima, beim Reaktorbetrieb genauso wie beim Atommüll.
Wir wollen einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien. Dem stehen die Atomkraftwerke im Wege.
Nichts rechtfertigt den Weiterbetrieb!
Schluss damit!
Wir rufen auf:
Demonstration für die Stillegung des AKW Grohnde am 2.10.2011 um 14h ab Bahnhof Emmerthal. Kundgebung am AKW um 15h.
Anschließend wird es eine 24h-Dauermahnwache am AKW geben.
Anfahrt per S-Bahn:
13:55 Hannover Hbf
14:03 Hannover Linden/Fischerhof
14:09 Weetzen
14:26 Springe
Weitere Halte hier: http://www.efa.de/efa_download/buch2011/wwwDB/gvh_010S5A_j11.pdf
Mitte Juni läuft das Moratorium der Bundesregierung aus. Evtl. werden vorübergehend abgeschaltete AKWs wieder ans Netz genommen. Neun AKWs wollen ohnehin weder die Betreiber noch die Bundesregierung stilllegen. Deshalb wird ab Pfingsten voraussichtlich an mehreren AKW-Standorten blockiert, auf jeden Fall aber in Brokdorf.
Jetzt schon mal üben! Das Atomplenum bietet in Zusammenarbeit mit Avanti Hannover und X1000malquer am Sonntag, 5.6.2011, ein Blockadetraining an.
Meldet Euch bei Interesse unter demo@atomplenum.de.
Samstag, 28. Mai 2011, 12 Uhr Opernplatz Hannover
Die Katastrophe in den sechs Atom-Reaktoren in Fukushima bestätigt dramatisch, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. In jedem AKW kann es zum Ausfall von Kühlsystemen und so zum Kernschmelzunfall kommen.
Anfang Juni will die Bundesregierung beschließen, welche Konsequenzen sie aus Fukushima zieht. Der öffentliche Druck wird dabei ganz wesentlich bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, vom Uranabbau bis zur Gefahr der militärischen Nutzung. Der Endlagerkonzept ist gescheitert und muss völlig neu entschieden werden.
Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Jetzt auf die Straße zu gehen, kann ganz konkret Atomkraftwerke stilllegen. Und wir wollen die Energiewende. Das heißt: Energiesparen, Energie effizienter einsetzen und Erneuerbare Energien!
Am 28. Mai demonstrieren wir in Hannover und an 20 anderen Orten bundesweit. Gemeinsam mit vielen Tausend Menschen sagen wir ganz deutlich:
Atomkraft nein - es reicht! Nach Fukushima gibt es
nur noch eine Richtung und die heißt:
Energiewende jetzt!
Alle AKWs abschalten – sofort und endgültig!
Hier geht es zum Download des Flyers für die Demo
mit Dipl.-Phys. Oda Becker
Dienstag, 10.05.2011, 19 Uhr
Freizeitheim Linden
Die verheerenden Unfälle in den Atomreaktoren von Fukushima bewegen die
Menschen. Ist ein Super-GAU auch in Deutschland möglich? Wie sieht es mit Erdbeben- und
Hochwasserschutz aus? Und einem möglichen Ausfall der Kühlsysteme?
Oda Becker ist seit vielen Jahren als Gutachterin im
Bereich der Kerntechnik tätig. Sie wird die möglichen
Folgen schwerer Störfälle in deutschen AKWs auch für
Nichtfachleute verständlich erläutern.
Sonder-S-Bahn ab Hannover
noch vor fünf Wochen undenkbar, hat sich der Bundeverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die wichtigste Lobbyorganisation der deutschen Energiewirtschaft, für den Atomausstieg bis 2020 ausgesprochen. Die Grünen bieten 2017, Greenpeace 2015. Aber auch die Regierungsparteien wollen mittlerweile über den früheren rotgrünen "Atomkonsens" hinausgehen (erinnern wir uns: der sah Restlaufzeiten für die einzelnen AKWs bis ca. 2021 vor, aber mit der Möglichkeit der übertragung von älteren auf jüngere AKWs, so dass das letzte AKW auch deutlich länger hätte laufen können).
Spätestens wenn der Bundestag und selbst Lobbyorganisationen nur noch aus atomkritischen Vereinigungen zu bestehen scheinen, ist es Zeit, stutzig zu werden. Erstens: Selbst wenn alle acht "Moratoriums-AKWs" vom Netz bleiben sollten, so ist das zwar ein großer Erfolg, geht uns aber nicht weit genug. Und zweitens: Auch das ist noch längst nicht entschieden. Die Interessensvertreter der Atomindustrie, die sich derzeit nicht in die öffentlichkeit trauen, werden nicht kampflos aufgeben. Wir hören schon die Argumente: Es werde Atomstrom aus Frankreich importiert. Die ganze Wahrheit aber ist: Das liegt nicht daran, dass hierzulande nicht genug Strom da wäre. Der Beleg: An kalten, dunklen Wintertagen, wenn der Strombedarf am höchsten ist, hat Frankreich mit seinen vielen AKWs und Stromheizungen in den letzten Jahren erhebliche Schwierigkeiten gehabt, seinen Bedarf zu decken, und hat jeweils große Strommengen aus Deutschland importiert. Weitere abstruse Argumente werden folgen: Der Strom wird exorbitant teuer, die Wirtschaft wird ruiniert,... Auf alle einzugehen, fehlt hier der Platz. Gerne diskutieren wir mit Euch - kommt zu unseren Treffen (Termine erfragen, wir treffen uns derzeit in rascher Folge) oder ladet uns in Eure Organisationen zu Vorträgen und/oder Diskussionen ein (bitte etwas Vorlauf einkalkulieren, die Kalender sind derzeit gut gefüllt).
Wir haben eine Sonder-S-Bahn organisiert, die ohne Umstieg nach Emmerthal fährt (von dort ist das AKW gut zu Fuß erreichbar). Abfahrt ist um 10h49 in Hannover (Hbf Gleis 1). Die Bahn hält auch in Weetzen (11:00) und Springe (11:12).
Fahrt alle mit - es ist wichtig, dass wir an diesem Tag bundesweit ein deutliches Zeichen für die Stilllegung der AKWs setzen. Denkt daran, Euch rechtzeitig Fahrkarten zu besorgen - es gelten die regulären Bahn-Fahrkarten, also auch Studi-Ticket, Niedersachsen-Ticket, Schönes Wochenende etc.. Weitere Infos unter http://www.tschernobyl25.de
Demo in Hamburg am 26.03.2011 12 Uhr, Moorweide/Dammtor
Am Sa 19.3. haben 10.000 Menschen in Hannover dafür demonstriert, dass nicht nur sieben AKWs drei Monate lang abgeschaltet werden, sondern ALLE und FüR IMMER!
Am Sa 26.3. geht es in Hamburg im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages mit Demos in Berlin, Hamburg, Köln und München weiter. Wir bieten Busfahrkarten an. Der Bus fährt am Samstag um 9h (Treffen um 8h45) am ZOB in Hannover los. Tickets gibt es in der BIU (Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.) in der Stephanusstr. 25, Tel. 0511/443303, für 15 Euro, ermäßigt 12 Euro.
Weitere Infos unter http://anti-atom-demo.de
Das "Moratorium" soll vor allem die AKWs retten, die davon nicht betroffen sind - und natürlich der CDU die kommenden Landtagswahlen. Interessant auch, dass man erst die AKW-Laufzeiten verlängert und dann die Sicherheit überprüft. Andererseits gibt es unübersehbare Absatzbewegungen von der bisherigen atompolitischen Linie in den Regierungsfraktionen.
Der Respekt vor den Opfern des Erdbebens gebietet, sich nicht zu sehr über die schwierige Lage zu freuen, in der die AKW-Betreiber jetzt sind. Aber dennoch: Die Chance, jetzt AKWs für immer stillzulegen, dürfen wir nicht verstreichen lassen.
Jetzt nachsetzen - und nicht mehr lockerlassen!
Dem Zeitspiel Einhalt gebieten!
Wir sehen uns auf dem Opernplatz.
Atomplenum Hannover & Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.
Als Mitveranstalter begrüßen wir das Anti-Atom-Plenum Weserbergland.
Hier findet ihr noch den Flyer, den ihr gerne weiterleiten dürft. (Format bis A6 möglich)
Wir wollen nicht wirklich glauben, was wir dank Internet live im japanischen Fernsehen verfolgen können: "Verlassen Sie den Umkreis von 20 km rund um das AKW Fukushima. Begeben Sie sich zu den Evakuierungspunkten. Nehmen Sie Wäsche zum Wechseln und nach Möglichkeit ein Radio und etwas zu essen mit."
Das Erdbeben und der Tsunami allein sind schwerwiegend genug. Wir trauern mit den JapanerInnen um die Opfer. Jetzt ist darüber hinaus ein schwerer Atomunfall im Gange. Im Klartext: Tschernobyl heißt jetzt auch Fukushima. Die Evakuierungszone wird laufend ausgeweitet: Erst 3, dann 10, jetzt 20 km. Scheibchenweise geben die Behörden zu, dass es zu weitreichenden radiaktiven Verseuchungen kommen kann. Stellt Euch vor, Ihr sollt eine 20km-Zone verlassen, aber Euer Auto ist gerade weggespült worden. Oder Ihr habt gar keins. Außerdem sind die Straßen beschädigt. Die Phantasie weigert sich, sich die Situation auszumalen. Genau das ist es aber, was in Japan gerade im Gange ist.
Lasst uns unser Mitgefühl und unsere Solidarität gemeinsam ausdrücken. Wir wollen aber auch mahnen, dass eine Abschaltung aller AKWs überfällig ist. AKWs in Erdbebengebiete zu bauen ist ein Verbrechen. Tschernobyl und Harrisburg waren aber nicht in Erdbebengebieten und die Kerne sind trotzdem geschmolzen.
Wir treffen uns heute um 18 Uhr gegenüber vom Hauptbahnhof in der Bahnhofstraße (bei Kaufhof).
Atomplenum Hannover und Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.
der Konflikt über die Ausgestaltung unserer Energieversorgung ist in vollem Gange. Atomkraft oder Erneuerbare Energien - wie wollen wir zukünftig Strom erzeugen? Und wer wird das tun? Großkonzerne wie E.on und RWE mit ihren Atom- und fossilen Großkraftwerken oder dezentrale Energieerzeuger in den Händen der Menschen oder kommunaler Stadtwerke?
Die Atomkonzerne haben die Laufzeitverlängerung (LZV) durchgesetzt. Aber noch ist nicht ausgemacht, ob die LZV auf Dauer Bestand haben wird. Und ehrlich gesagt: Das darf sie nicht, denn das wäre das Ende des Ausbaus der Erneuerbaren Energien.
Es geht um die Gefahren der AKWs und des Atommülls, aber es geht auch um die Zukunft der Energieversorgung als Ganzes und es geht um - die Macht. Können wenige Manager in den Zentralen von E.on (E.on Kernkraft übrigens mit Sitz in Hannover-Mühlenberg), RWE, Vattenfall und EnBW für Milliardenprofite uns alle der SuperGAU-Gefahr aussetzen? Und dafür den Umbau der Energieversorgung auf Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie stoppen?
Wir meinen: Nein! - und das sagen wir auch. Im Zentrum Hannovers (s. Anlage), auf dem Faust-Gelände (http://www.kulturzentrum-faust.de/faust/index.php?article_id=1243&clang=0), in Grohnde (http://www.youtube.com/watch?v=c5quwD-H_yo) und wenn es sein muss, auch im Wendland oder in Berlin.
Wir, das sind Leute aus dem Atomplenum Hannover und aus der Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. (BIU). Zusammen machen wir Aktionen gegen Atomkraft und haben u.a. im Oktober letzten Jahres die größte Anti-AKW-Demo in Hannover seit vielen Jahren organisiert. Wir sind partei- und verbandsunabhängig und von unserem Selbstverständnis her geht es uns bei der Beschäftigung mit dem Thema Atomkraft auch um die Macht der Stromkonzerne, um Polizeieinsätze und Repression (Stichwort "Atomstaat"), um militärische Aspekte, um die demokratische Frage, etc..
Es gibt viel zu tun. Wir glauben, dass es sich lohnt, sich jetzt gegen Atomkraft einzusetzen. Wo Dinge in Bewegung sind, genügt manchmal ein Schubser, um sie in eine andere Richtung zu lenken. Und in der Energiepolitik ist derzeit vieles in Bewegung.
Mit Euch zusammen können wir mehr bewegen. Deshalb laden wir Euch zu einem offenen Treffen ein am *Montag, den 21.2.2011 um 19h in der BIU in Hannover-Linden, Stephanusstr. 25* (http://www.biu-hannover.de/biu/kontakt.html). Lernt uns kennen, vielleicht können wir was zusammen machen. Wir sind in jedem Fall neugierig auf Euch.
BIU & Atomplenum
Von Göttingen bis Bielefeld und von Detmold bis Hannover
Anfang 2011 sollen MOX-Brennelement- Atomtransporte mit Plutonium durch Niedersachsen rollen!
Der Atomkonzern E.ON hat beantragt, im ersten Quartal 2011 16 plutoniumhaltige Mischoxid- (MOX) Brennelemente auf 3 LKWs aus dem berüchtigten Atomkomplex Sellafield in das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln zu transportieren. Ankündigungen, den Transport in 2010 durchzuführen, konnten nicht in die Tat umgesetzt werden.
Für den 15. Januar 2011 rufen Anti-Atom-Gruppen deshalb in einem regionalen Bündnis von Göttingen bis Bielefeld und von Detmold bis Hannover zu einer Demo auf. Außerdem gibt es ein "Probesitzen" am AKW als übung für Aktionen am Transporttag. Bringt zur Sitzprobe Stühle, Hocker, Luftmatratzen oder sonstige Sitzgelegenheiten mit, damit es richtig bequem und bunt wird. Und bringt natürlich viele Freunde, Bekannte und Verwandte zu der familienfreundlichen Demonstration mit.
Treffpunkt ist am Bahnhof Emmerthal um 13h. Emmerthal liegt an der S-Bahnlinie 5 von Langenhagen über Hannover nach Bad Pyrmont (http://www.efa.de/efa_download/buch2011/wwwDB/gvh_010S5A_j11.pdf). Abfahrt für den Zug zur Demo ist um 11h55 ab Hannover Hbf, Gleis 1. Voraussichtlich werden Menschen mit Anti-AKW-Fahnen am Bahnsteig stehen, denen Ihr Euch anschließen könnt.
Mit der Demo protestieren wir gegen den anstehenden Atomtransport. Dieser ist aber gleichzeitig Symbol für den AKW-Betrieb als solchen und die Laufzeitverlängerung, die auch das AKW Grohnde erhalten soll. Wir fordern die sofortige Stilllegung von Grohnde und allen anderen Atomkraftwerken!
Den Flyer zur Demo findet Ihr hier:
http://www.anti-atom.org/Demo_Probesitzen_Grohnde_20110115.pdf
Wir freuen uns, Euch auf der ersten Anti-AKW-Demo im Neuen Jahr zu sehen!
Euer Atomplenum Hannover
Keine Laufzeitverlängerung! Kein Weiterbetrieb!
AKW-Betreiber und Bundesregierung haben sich geeinigt: Die Atomkraftwerke
sollen noch einmal bis zu 14 Jahre länger laufen. Die
Sicherheit der Menschen soll den Profiten der Energiekonzerne geopfert
werden, denn die verdienen pro Reaktor und Tag eine Million
Euro. Das wäre das Ende der Energiewende. Atomkraft ist keine "Brücke"
– Erneuerbare Energien und Atomkraft passen nicht zusammen.
. Der nächste Castor-Transport nach Gorleben soll am 5. November
im französischen La Hague starten. Die Route ist geheim,
aber er ist auf dieser Strecke bereits mehrfach durch Hannover
gefahren.
Keine Macht für E.on und Co.!
In nächtlichen Sitzungen haben E.on, RWE, Vattenfall und
EnBW der Bundesregierung die Bedingungen für die Laufzeitverlängerung
diktiert. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Es
kann nicht angehen, dass die Betreiber die Energiepolitik selbst
festlegen.
Zeigen wir es Ihnen – es ist Zeit, auf die Straße zu gehen.
Atommüll – ein unlösbares Problem wird immer größer.
Anstatt den hochgiftigen Atommüll eine Million Jahre sicher einzuschließen,
muss der Atommüll-Schacht Asse wegen Einsturzgefahr
nach nur 40 Jahren geräumt werden. Eine Laufzeitverlängerung
würde die Atommüllmenge massiv erhöhen. Die niedersächsische
Landesregierung macht sich ebenfalls zur Erfüllungsgehilfin der
Keine Laufzeitverlängerung – Ausstieg sofort!
Wir lehnen die geplanten Laufzeitverlängerungen ab. Wir wollen sofort
raus aus der Atomkraft. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien
und der Energieeffizienz. Wir wollen eine soziale, ökologische,
demokratische und dezentrale Energieversorgung. Dazu muss die
Macht der "großen 4" Energiekonzerne gebrochen werden.
Die Zukunft ist dezentral und erneuerbar.
Nicht nur in Berlin oder dem Wendland, auch in Hannover wollen wir den
Widerstand gegen die Atomkraft auf die Straße tragen.
Hannover
gegen
Atomkraft!
Mit bei der Demonstration vertreten: Die hannoversche Band Peace Development Crew und die 2Takter die für eine tolle Stimmung sorgen werden.
Wir brauchen einen grundlegenden Wandel in der Energieproduktion.
Atomstrom blockiert den Umbau.
*Es sprechen u.a.:
Sebastian Wertmüller - Vorsitzender DGB Niedersachsen Mitte
Hans-Martin Heinemann - Stadtsuperintendent Ev. Kirche
Ralf Strobach - Bürgerinitiative Umweltschutz
Am 6.11. um 13 Uhr lädt die BI Lüchow-Dannenberg zur Demo in Dannenberg. Busfahrkarten ab Hannover gibt es bei der BIU.
Hier findet Ihr den Flyer zur Demo
Liebe Aktive,
ja, wir haben es gewusst: Die Bundesregierung will die Laufzeiten der AKW´s noch weiter verlängern.
Trotzdem ist die Empörung groß, wie unverfroren CDU/FDP die Gewinninteressen der Atomkonzerne bedienen und über die Sicherheit der Menschen stellen. Dass uralte Atomkraftwerke, an denen es überall klappert und rumst, noch einmal acht Jahre länger läufen sollen. Dass die zehn "neueren" AKW´s eine Gesamtlaufzeit von 46 Jahren bekommen sollen. Dass bei Strommengenübertragungen vielleicht noch bis 2050 Atommüll produziert wird, wo niemand weiß wohin damit.
Kurz und gut: Es ist Zeit auf die Straße zu gehen! Wir laden Euch und Sie zu einer spontanen Kundgebung am kommenden Freitag um 17 Uhr zum Ernst-August-Platz/Hauptbahnhof. Wir freuen uns, wenn Ihr die Einladung an möglichst viele Menschen weiterleitet.
Hier findet Ihr den Flyer zur Demo im PDF-Format.
atomplenum hannover
Bürgerinitiative Umweltschutz e.V.
Weitere Informationen und unser Aufruf für die Kundgebung in Krümmel.
Das atomplenum hannover trifft sich jeden 2. Donnerstag im Monat und nach Bedarf
ab 20:00 Uhr, das näxte mal am ??.?? in der Stärkestraße 15 in Hannover-Linden.
Wir treffen uns jetzt unregelmäßig nach telefonischer Absprache im Atomplenum Stärkestraße oder privat und freuen uns, wenn noch mehr Eltern/Kind Teams dazu kommen. Bitte meldet euch unter kinder@atomplenum.de, damit wir euch zu den nächsten Treffen einladen können.
alter Info-Flyer
Das atomplenum hat heute in Hannover-Linden an den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 22 Jahren erinnert. Dort war es am 26.4.1986 zu einer Kernschmelze gekommen. An den Folgen des Unfalls sind Tausende Menschen gestorben, Millionen leiden bis heute unter den Folgen. Weite Gebiete sind noch immer unbewohnbar bzw. auf Dauer stark radioaktiv belastet.
Um einerseits die Erinnerung wach zu halten und andererseits die Stilllegung der weltweit noch in Betrieb befindlichen Reaktoren zu fordern, wurde auf dem Lindener Marktplatz und der Limmerstraße das beiliegende Flugblatt mit dem Titel "Einmal muss Schluss sein, und das ist jetzt" verteilt. Im Text werden Erinnerungen von Menschen wiedergegeben, die den Super-GAU vor 22 Jahren schon erlebt haben und alle noch genau wissen, was sie damals taten bzw. empfanden. Auch bei der Entgegennahme des Flugblattes äußerten sich zahlreiche Menschen in ähnlicher Weise, z.B.: "Ja, damals sollten wir nicht draußen spielen."
Andere AtomkraftgegnerInnen haben am Ihmeufer auf ihre Weise an den Tschernobyl-Jahrestag erinnert. Sie hängten Objekte in die Bäume, die teilweise erst auf den zweiten Blick einen Bezug zur Atomkraft aufweisen, z.B. Fische (aus Pappe) mit drei Augen oder Marienkäfer mit zwei Köpfen, aber auch Transparente mit der Aufschrift "Strahlender Frühling" und "Sofort stilllegen!"
Das atomplenum ruft dazu auf, Betroffenheit in eigenes Handeln umzusetzen. Die Aktionen gegen die Tagung des Deutschen Atomforums vom 27.-29.5. in Hamburg bieten genauso Handlungsmöglichkeiten gegen Atomkraft wie der Wechsel zu Ökostrom - Infos hierzu unter www.oekostrompool.org.
Freitagabend ging die Polizei massiv und brutal mit Hunden, Knüppeln, Hubschraubereinsatz und Pfefferspray gegen fröhlich demonstrierte Lebensfreude vor. Mindestens 77 Menschen landeten für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam. Viele dieser Menschen wurden wahllos aus einer Straßenbahn gezogen, um sie dann zu kriminalisieren. Uns wurde zugetragen, dass sich Frauen vor Beamtinnen ausziehen mussten, außerdem wurden Fotos von den gefangen genommenen Menschen gemacht. Einige der Betroffenen berichteten davon, dass sie mehrere Stunden daran gehindert waren, auf die Toilette zu gehen.
Das Atomplenum Hannover verurteilt diese brutale Behandlung der Menschen durch die Polizei auf schärfste, und zeigt sich solidarisch mit den von diesem Polizeieinsatz betroffenen HedonistInnen!
Liebe Leute vom Bürgerbegehren,
wir beglückwünschen Euch herzlich zum Abstimmungserfolg!!
Wir begrüßen sehr, dass die kommunalen Unternehmen auch weiterhin im
Eigentum der Stadt Leipzig verbleiben.
Dies bietet der Stadt auch weiterhin dauerhafte Einnahmen und Gestaltungsspielräume,
die bei einer Privatisierung abgegeben worden wären.
Alle, die in den letzten Wochen und Monaten die Stadtwerke Leipzig schon im
Teilbesitz der Gaz der France wähnten, haben die Rechnung ohne die Wirte gemacht -
und das sind in diesem Fall die Leipzigerinnen und Leipziger!
Herzliche Grüße aus Hannover - gemeinsam gegen Privatisierung und
für kommunale Daseinsvorsorge!
atomplenum hannover
http://www.lvz-online.de/special/buergerentscheid.html
Der zweite Prozesstag vor dem Jugendgericht endete am 21.11.2007 mit einem Freispruch.
Die Verfahrenskosten trägt die Landeskasse.
Die Vorsitzende Richterin sah es nicht als erwiesen an, daß die
spektakuläre Seilbrücke über die CASTOR-Strecke
im Jahr 2006 eine "Betriebsstörung", geschweige denn
ein "Fahrthindernis" nach § 64 b, Abs.2 Nr.5 der
Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung dargestellt hatte.
Diese Vorschrift sei nicht als "Auffangtatbestand" für
strafrechtlich nicht zu ahndende demonstrative Aktionen geeignet.
Damit folgte sie der Argumentation im Urteilsspruch letzte Woche im
Parallelprozess gegen Florian, Matthias und Alex. Als Zeuge wurde der damalige
Leiter des "Einsatzabschnitts Strecke Ost" vernommen.
In seiner Prozesserklärung (siehe http://www.robinwood.de/german/presse/index-071113.htm ) legte Christof noch einmal eindrücklich dar, was ihn zu dem Protest über den Schienen bewegt hatte.
Bei der Gerichtsverhandelung vor dem Amtsgericht Hannover, am Montag, den 12.11. (wir berichteten) wurden die Angeklagten Freigesprochen! Zur Presseerklährung von Robon Wood. Die Jugendgerichtsverhandlung in gleicher Sache wurde auf den 21.11.2007 10:00 Uhr vertagt.