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Aktuell:

Treck und Kundgebung in Krümmel am 24.04.2010

Demo gegen Atomkraft am 24.04.2010 - Wir fahren nach Krümmel

Weitere Informationen und unser Aufruf für die Kundgebung in Krümmel.

Anti-Atom-Demonstration in Hannover am 28.11.2009

Anti-Atomkraft-Demo in Hannover am 28.11.2009

Morsleben-Kampagne

Nächstes Treffen

Das atomplenum hannover trifft sich jeden 2. Donnerstag im Monat und nach Bedarf ab 20:00 Uhr, das näxte mal am ??.?? in der Stärkestraße 15 in Hannover-Linden.


Nächste Veranstaltung


Sonstige Termine

Eltern-Kind-Arbeitskreis

Wir treffen uns jetzt unregelmäßig nach telefonischer Absprache im Atomplenum Stärkestraße oder privat und freuen uns, wenn noch mehr Eltern/Kind Teams dazu kommen. Bitte meldet euch unter kinder@atomplenum.de, damit wir euch zu den nächsten Treffen einladen können.
alter Info-Flyer


Rückschau

Anti-Atom-Treck & Demo Berlin 5.9.2009

Anti-Atom-Treck Berlin

atomplenum erinnert an Tschernobyl-Jahrestag - AtomkraftgegnerInnen hängen Transparente und Kunstobjekte am Ihmeufer auf

Das atomplenum hat heute in Hannover-Linden an den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 22 Jahren erinnert. Dort war es am 26.4.1986 zu einer Kernschmelze gekommen. An den Folgen des Unfalls sind Tausende Menschen gestorben, Millionen leiden bis heute unter den Folgen. Weite Gebiete sind noch immer unbewohnbar bzw. auf Dauer stark radioaktiv belastet.

Um einerseits die Erinnerung wach zu halten und andererseits die Stilllegung der weltweit noch in Betrieb befindlichen Reaktoren zu fordern, wurde auf dem Lindener Marktplatz und der Limmerstraße das beiliegende Flugblatt mit dem Titel "Einmal muss Schluss sein, und das ist jetzt" verteilt. Im Text werden Erinnerungen von Menschen wiedergegeben, die den Super-GAU vor 22 Jahren schon erlebt haben und alle noch genau wissen, was sie damals taten bzw. empfanden. Auch bei der Entgegennahme des Flugblattes äußerten sich zahlreiche Menschen in ähnlicher Weise, z.B.: "Ja, damals sollten wir nicht draußen spielen."

Andere AtomkraftgegnerInnen haben am Ihmeufer auf ihre Weise an den Tschernobyl-Jahrestag erinnert. Sie hängten Objekte in die Bäume, die teilweise erst auf den zweiten Blick einen Bezug zur Atomkraft aufweisen, z.B. Fische (aus Pappe) mit drei Augen oder Marienkäfer mit zwei Köpfen, aber auch Transparente mit der Aufschrift "Strahlender Frühling" und "Sofort stilllegen!"

Das atomplenum ruft dazu auf, Betroffenheit in eigenes Handeln umzusetzen. Die Aktionen gegen die Tagung des Deutschen Atomforums vom 27.-29.5. in Hamburg bieten genauso Handlungsmöglichkeiten gegen Atomkraft wie der Wechsel zu Ökostrom - Infos hierzu unter www.oekostrompool.org.

Atomplenum Hannover verurteilt unangemessenen und brutalen Polizei-Einsatz gegen eine hedonistische Aktion am 14.03.2008.

Freitagabend ging die Polizei massiv und brutal mit Hunden, Knüppeln, Hubschraubereinsatz und Pfefferspray gegen fröhlich demonstrierte Lebensfreude vor. Mindestens 77 Menschen landeten für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam. Viele dieser Menschen wurden wahllos aus einer Straßenbahn gezogen, um sie dann zu kriminalisieren. Uns wurde zugetragen, dass sich Frauen vor Beamtinnen ausziehen mussten, außerdem wurden Fotos von den gefangen genommenen Menschen gemacht. Einige der Betroffenen berichteten davon, dass sie mehrere Stunden daran gehindert waren, auf die Toilette zu gehen.

Das Atomplenum Hannover verurteilt diese brutale Behandlung der Menschen durch die Polizei auf schärfste, und zeigt sich solidarisch mit den von diesem Polizeieinsatz betroffenen HedonistInnen!

Wir gratulieren zum Erfolg des BürgerInnenbegehrens gegen den Verkauf der Stadtwerke in Leipzig!

Liebe Leute vom Bürgerbegehren,

wir beglückwünschen Euch herzlich zum Abstimmungserfolg!!
Wir begrüßen sehr, dass die kommunalen Unternehmen auch weiterhin im Eigentum der Stadt Leipzig verbleiben.
Dies bietet der Stadt auch weiterhin dauerhafte Einnahmen und Gestaltungsspielräume, die bei einer Privatisierung abgegeben worden wären.
Alle, die in den letzten Wochen und Monaten die Stadtwerke Leipzig schon im Teilbesitz der Gaz der France wähnten, haben die Rechnung ohne die Wirte gemacht - und das sind in diesem Fall die Leipzigerinnen und Leipziger!
Herzliche Grüße aus Hannover - gemeinsam gegen Privatisierung und für kommunale Daseinsvorsorge!

atomplenum hannover

http://www.lvz-online.de/special/buergerentscheid.html



Wir gratulieren!!!!!

Erneuter Freispruch in Sachen CASTOR 06

Der zweite Prozesstag vor dem Jugendgericht endete am 21.11.2007 mit einem Freispruch. Die Verfahrenskosten trägt die Landeskasse.
Die Vorsitzende Richterin sah es nicht als erwiesen an, daß die spektakuläre Seilbrücke über die CASTOR-Strecke im Jahr 2006 eine "Betriebsstörung", geschweige denn ein "Fahrthindernis" nach § 64 b, Abs.2 Nr.5 der Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung dargestellt hatte. Diese Vorschrift sei nicht als "Auffangtatbestand" für strafrechtlich nicht zu ahndende demonstrative Aktionen geeignet. Damit folgte sie der Argumentation im Urteilsspruch letzte Woche im Parallelprozess gegen Florian, Matthias und Alex. Als Zeuge wurde der damalige Leiter des "Einsatzabschnitts Strecke Ost" vernommen.
In seiner Prozesserklärung (siehe http://www.robinwood.de/german/presse/index-071113.htm ) legte Christof noch einmal eindrücklich dar, was ihn zu dem Protest über den Schienen bewegt hatte.

Freispruch erster Klasse für CASTOR-Gegner

Bei der Gerichtsverhandelung vor dem Amtsgericht Hannover, am Montag, den 12.11. (wir berichteten) wurden die Angeklagten Freigesprochen! Zur Presseerklährung von Robon Wood. Die Jugendgerichtsverhandlung in gleicher Sache wurde auf den 21.11.2007 10:00 Uhr vertagt.

Knapp 200 Menschen demonstrieren in Hannover-Linden gegen Krümmel, Brunsbüttel und alle anderen Atomanlagen

Am 1. August 2007 fand im hannoverschen Stadtteil Linden eine Demonstration für die Verschrottung der AKWs Krümmel und Brunsbüttel statt. Vom Küchengartenplatz aus zogen knapp 200 Menschen lautstark und fröhlich durch Hannover-Linden.
Auf der Auftaktkundgebung erinnerte ein Redner an die Vorfälle in den beiden AKWs, die daran erinnert hätten, dass jedes AKW eine Zeitbombe sei. Die Quintessenz aus diesen Störfällen war für die TeilnehmerInnen klar: Stilllegung der AKWs, denn nur stillgelegte AKWs sind sichere AKWs. Außerdem wurden zwei Grußworte von der "BI gegen Leukämie in der Elbmarsch" und dem "Brunsbüttel stilllegen Bündnis" verlesen.
Bei einer Zwischenkundgebung auf der Limmerstraße bewertete eine Rednerin kritisch die Haltung der vier großen Energiekonzerne E.on, RWE, Vattenfall und EnBW, denen es ausschließlich um die Optimierung ihrer Gewinne gehe. Dafür vernachlässigten sie Sicherheitsaspekte.
Mit einer Schweigeminute wurde den Atomkraftgegnern Vital Michalon und Ilya Borodajenko gedacht. Vital Michalon wurde vor fast genau 30 Jahren bei einer Demonstration gegen den Schnellen Brüter in Malville von einer Polizeigranate getötet. Am 21. Juli 2007 überfiel eine Gruppe von 20 Neonazis ein Camp von russischen AKW-Gegnern, dabei wurde Ilya Borodajenko erschlagen.
Den Abschluß fand die Demo auf dem Lindener Marktplatz, wo es leckeres Essen der Volxküche gab. Sicher ist eines, dies war erst der Auftakt, unsere Geduld ist am Ende!
Wir sehen uns am 1.9. auf der Demo in Gorleben und demnächst in Krümmel, falls sie es tatsächlich wagen sollten, einen neuen Trafo anzuliefern!

Abschalten ! YA BASTA !

Der alte Aufruf zur Demonstration (PDF 111kb)
Redebeitrag Auftakt (PDF 12kb)
Grußworte (PDF 6kb)
Redebeitrag "Sachargumente" (PDF 15kb)
Redebeitrag Vital Michalon und Ilya Borodajenko (PDF 9kb)